Mikronährstoffräuber: Besser durch die Diabetes-Therapie

Zum Thema Mikronährstoffräuber und Diabetes-Therapie kommen wir in diesem Ratgeber. Diabetes mellitus ist zu einer Volkskrankheit geworden, die ungefähr ein Fünftel aller Kosten im Gesundheitssystem verursacht! Es handelt sich dabei um eine Stoffwechsel-Entgleisung des Zuckerstoffwechsels. Das metabolische Syndrom mit einer gestörten Insulinwirkung, Übergewicht, Bluthochdruch und erhöhten Blutfettwerten gilt als Vorstufe! Dabei spielen die Erbanlagen ebenfalls eine Rolle. Aber heute weiss man: die Hauptursache liegt im Übergewicht! Und das ergibt sich aus unserer Lebensweise, es hängt speziell von unserer täglichen Bewegung und unserer Ernährung ab!

Im Ratgeber Cholesterin-Senker wurde bereits auf die Rolle des Gewichtes hingewiesen und wie wichtig eine individuelle Lebensumstellung für eine dauerhafte Gewichtsreduktion ist.

Bei Diabetikern ist vor allem auf die Einnahme der Kohlehydrate zu achten! Lassen Sie sich diesbezüglich von einer Ernährungsberaterin informieren, die Ihnen helfen kann, mit einer auf Sie zugeschnittenen Ernährung zu einer individuellen Lösung zu kommen! Sie wird Ihnen auch die Wichtigkeit der Bewegung nahebringen: Bewegung bringt unserem Stoffwechsel in Schwung. Alle Werte die das metabolische Syndrom kennzeichnen werden positiv beeinflusst!

Noch eine Bemerkung zur Insulinresistenz: die Körperzellen sprechen ungenügend auf das in der Bauchspeicheldrüse gebildete Insulin an. Das versucht diese Drüse durch eine Produktion von noch mehr Insulin auszugleichen. Irgendwann kann sie es nicht mehr, und die Insulinproduktion versiegt. Spätestens dann, normalerweise aber bereits vorher, ist im Blut ein erhöhter Zuckergehalt vorhanden. Er beschert dem Körper den oxidativen Stress und als Folge davon die sogenannten diabetischen Folgeschäden: Nierenversagen; Herz- und/oder Schlaganfall; Nervenschäden speziell an den Extremitäten (diabetischer Fuss, im Endstadium mit einer Amputation); Schäden im Auge, die bis zur Erblindung führen können. Daher ist ein Erkennen und Therapieren eines Diabetes so wichtig, besonders um diese Folge-Schäden zu verhindern!

Als Vorbeugung empfehlen wir den Lebensstil zu überdenken:

  • Nur 3 Mahlzeiten täglich mit einer Nahrungskarenz (ohne irgendwelches Zuführen von Nährstoffen, auch einen Kaffee mit einem Schuss Milch gehört dazu!) von 4-5 Stunden! Die Mahlzeiten dürfen dann ruhig etwas gesundes Fett enthalten!
  • Tägliche sportliche Betätigung von mindestens ½ Stunde, es darf auch zusammengezählt werden, dabei muss der Puls leicht höher sein als sonst!

Wenn Sie das erreichen, werden sich Ihre Werte in einer ansprechenden Zeit erholen
Diabetiker verbrauchen mehr Vitamine und Mineralstoffe! In der Regel kann dieser erhöhte Bedarf nicht mehr über Ernährung abgedeckt werden. Dafür verantwortlich sind 3 Faktoren:

  • Der gestörte Zucker- und Fettstoffwechsel
  • Die Störung der Nierenfunktion
  • Die nötigen Medikamente zur Behandlung des Diabetes

Wichtige Mikronährstoffe sind dabei die folgenden Vitamine und Mineralstoffe:
Vitamin C; Vitamin E; Coenzym Q10; die Gruppe der B-Vitamine und Folsäure; Magnesium; Zink und Chrom.
Die B-Vitamine sind für die Energieversorgung und den Schutz der Nervenzellen von grosser Bedeutung. Da sie wasserlöslich sind, werden sie durch die oben angesprochene Störung der Nierenfunktion, vermehrt über den Urin ausgeschieden.
Die Vitamine C, E, und Coenzym Q10 werden durch die gestörte Nierenfunktion vermehrt ausgeschieden bzw. in ungenügendem Masse aufgenommen und werden schlechter verwertet.
Dasselbe gilt für Magnesium Zink und Chrom. Zink ist ein struktureller Bestandteil von Insulin und muss daher in ausreichender Menge vorhanden sein.
Als Diabetiker/In profitieren Sie von der regelmässigen Einnahme eines auf Sie abgestimmten Multivitaminpräparates.

Lassen Sie sich beraten z.B. in der
vinzenz apotheke
eine quelle der gesundheit