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Fussreflexonen-Massage

Gespeichert von Admin am/um Sa, 25/10/2014 - 12:42

Unter dem Begriff Massage können wir uns in der Regel etwas vorstellen. Es ist eine alte, bewährte Methode, Verspannungen und Krämpfe zu lösen und damit Schmerzen zu mindern oder ganz zum Verschwinden zu bringen. Oft ist eine physiotherapeutische Behandlung mit einer Massage gekoppelt, um nach einem Unfall oder einer Operation, die Muskeln wieder zu ihrer Funktion zurück zu führen.

Was ist jetzt nun eine Reflexzonen-Massage?
Sie wird an den Füssen angewendet und ist für Menschen aller Altersklassen geeignet. Ihre Ursprünge liegen in den alten Kulturen Asiens und Amerikas. Auch im alten Ägypten findet man Darstellungen, die auf eine RZM deuten. In den fernöstlichen Massagetraditionen wurde und wird sie angewandt. So findet man sie in der ayurvedischen Massage genauso wie in der historischen Thaimassage und der chinesischen Tuinamassage. Heute wird in China die Methode meist zusammen mit Akupunktur angewendet. Eine kräftige Fussmassage unterstützt dabei den Strom der Energie in den Meridianen.
Therapeutisch wurde die Methode zum ersten Mal um die Jahrhundertwende durch den amerikanischen Arzt William Fitzgerald (1872–1942) dokumentiert. Er schöpfte sein Wissen aus den mündlichen Überlieferungen der verschiedenen Indianerstämme Mittel- und Nordamerikas. Seine systematische Arbeit wurde durch interessierte Ärzte- und Therapeutengruppen überprüft und weiterentwickelt. W. Fitzgerald gilt als Begründer der Fusspunkte und ihrer Wirkung. Seine Ideen wurden durch die amerikanische Masseurin Eunice Ingham durch eigene praktische Erfahrungen ergänzt und in Buchform einem weiteren Publikum zugänglich gemacht. Seit den 60iger Jahren kam die Methode in Europa und vor allem in Deutschland in die Hände von Therapeuten, die ebenfalls über eine kritische Auseinandersetzung mit der Anwendung zu ihren Methoden fanden.

Frau Hanne Marquardt (eine der wichtigsten deutschen Reflexzonen-Therapeutinnen) schreibt in ihrem Lehrbuch:
zum Handwerkszeug für die Ausübung der RZM gehört:
• Ein solides medizinisch-therapeutisches Grundwissen!
• Eine innere Offenheit, die Methode auf ihre Wirksamkeit praktisch zu überprüfen
• Und nicht zuletzt etwas Mut unkonventionelle Wege zu gehen, dass sich Kopf, Herz und Hand bei der Therapie der Füsse begegnen können!
Durch die Fussreflexzonen-Massage (RZM) sollen die inneren Organe besser durchblutet werden, und damit Ablagerungen im Körper gelöst werden. Zudem ist die intensive Massage der Füsse ein wohltuendes Erlebnis. Verschiedene Leiden konnten schon mit Hilfe der Fussreflexzonen-Massage zum Verschwinden gebracht werden.

Eine wohltuende RZM ist angesagt bei:
Kopfschmerzen und Migräne; Arteriosklerose; Magen- und Darmstörungen; Menstruationsbeschwerden; Schmerzen jeglicher Art; Nervosität; Hautprobleme; Rheuma - und überall dort, wo sich alle anderen Behandlungsmethoden als unwirksam erwiesen haben!

Wie geht nun eine RZM vor sich?
Jede(r) Therapeut(in) hat seine/ihre eigene Vorgehensweise. Üblich ist zunächst ein Gespräch um bestimmte Vorabklärungen zu treffen. Ein anschliessendes Fussbad mit oder ohne Peeling bereitet die Behandlung in einer angenehmen Weise vor. Das Berühren hilft dem Patienten allfällige Abneigungen mitzuteilen und dem Behandelnden die Füsse kennen zu lernen. Die Therapie dauert je nach dem zwischen ½ und 1 Stunde und wird mit dem Einreiben einer pflegenden Fusscreme angenehm beendet.

Ist Ihr Interesse geweckt?
Sie finden in vielen Massagepraxen das Zusatzangebot einer Reflexzonenmassage oder neu auch jeden 2. Freitagmorgen in der Vinzenz Apotheke.

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